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KEMER

 

KEMER

Orte der Umgebung  Kemer 

Kemer, einst ein kleines Fischerdorf mit vielen Granatapfel-, Orangen, Zitronen- und Mandarinenplantagen. Kemer hat ca. 18.000 Einwohner. Kemer ist von Antalya ca. 40 km entfernt. Der Weg nach Kemer führt über die D- 400, einer Küstenstraße, direkt am Rande des Taurus- Gebirges entlang. Auf der Fahrt genießt man eine herrliche Aussicht auf die wunderschöne Berglandschaft und über das Meer.  

Das Städtchen hat sich in den letzten Jahren voll und ganz auf den Tourismus eingestellt. Ein großer Busbahnhof, eine Post, der Stadtpark  mit Markt, die Marina (der Jachthafen), einige Krankenhäuser, große  Supermärkte, Polizei- & Jandarmeriestation, Nomadendorf, diverse kleine Geschäfte vom Andenken, Lebensmitteln bis hin zu Gold & Silber,  Teppichen und vielem anderen, Hamam (türk. Bad), Frisöre, Restaurants, Bars (mit Livemusik), einer langen Strandpromenade mit 4 Strand disco`s, vielen kleinen Pensionen, großen Hotels und vielem mehr bestimmen das heutige Stadtbild. 
 

Durchschnittstemperaturen (min./ max.)Jan.    Feb.    März   April    Mai     Juni    Juli     Aug.   Sep.   Okt.    Nov.   Dez.

6/ 15  7/ 15  8/ 18  11/ 21 15/ 25 20/ 33 25/ 36 23/ 36 18/ 33 15/ 27 11/ 21 8/ 17                                                                             

Wer ein Haus direkt in Kemer hat, kann innerhalb der Stadt fast alles bequem zu Fuß erreichen. Hinter dem Postamt von Kemer liegt der Marktplatz wo jetzt immer montags der Obst- und Gemüsemarkt abgehalten wird. Einen Textilmarkt gibt es freitags in Göynük, dort finden Sie etwa 500m hinter dem großen Stadttor links einen großen Markt mit Textilien, Schuhen, Andenken usw. Samstags ist Markttag in Tekirova. Diese Märkte zielen ganz auf Touristen. 

Im  Kemer Centrum findet man zahlreiche Geschäfte, die Gold, Taschen, Teppiche oder Lederwaren anbieten, dazwischen auch einige Wechselstuben und Banken. Die Hafen-Straße ist eine Fußgängerzone und die bekannteste Einkaufsmeile. Zwischen der Marina und dem Moonlight-Park liegt auf einer kleinen Halbinsel ein Freiluft-Heimatmuseum, wo in Zelten aus Ziegenhaar das Leben der Nomaden dargestellt wird. Von der Marina bis zur Flussmündung kann man auf einer neu gebauten Standpromenade etwas oberhalb des Ufers entlang flanieren. Besonders nachts herrscht hier Hochbetrieb. Neben der ausgelassenen Stimmung sorgt auch das  eindrucksvolle und abwechslungsreiche Panorama für Hochgefühl. 

Wenn sie mehr von der wunderschönen Umgebung von Kemer oder der Türkei sehen wollen, gibt es viele Möglichkeiten dahin zu gelangen. Sie können sich in die Hände eines Reiseführers begeben und an einer organisierten Tour teilnehmen. Sie können sich aber auch mit den verschiedensten Verkehrsmitteln selbst auf den Weg machen. Aber bedenken Sie immer, dass der Verkehr in der Türkei ganz anders sein kann, als Sie es gewohnt sind.

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KUZDERE, ASLANBUCAK

ASLANBUCAK, KUZDERE

Aslanbucak ist das alte Kemer und ca. 5km von Kemer Centrum entfernt. Wo meist Einheimischen wohnen und die Grundstückspreise und Mieten noch bezahlbar sind. Hier gab es ursprünglich nur Orangenbäume.

Heute ist Aslanbucak ein Stadtteil von Kemer mit sehr schönen Neubauten aber auch sehr vielen Grünflächen. Von Aslanbucak aus gelangen Sie direkt in einen Canyon und in das schöne Taurusgebirge. Die Busverbindung zu Kemer ist sehr gut und schnell für ein Ytl zu haben. (1 Ytl=ca. 50 Cent pro Strecke )

Kuzdere ist noch ein unabhängiges Dorf, aber es liegt nur ca. 800m westlich von Kemer am Fuß der Berge und wird bis 2009 wohl auch eingemeindet werden.

Wahrzeichen von Kuzdere sind die "Karatas" schwarze Felsformationen, die mitten aus dem ehemaligen Flussbett aufragen und auch bei Bergsteigern beliebt sind. Die Karatasch sind ein beliebtes Wanderziel, aber auch mit dem Dolmus von Kemer aus gut zu erreichen (pro Strecke 1 Ytl).

Selbst wenn man sie nur ein kleines Stück raufklettert hat man gute Ausblicke in die Umgebung. Ein Teehaus findet man im alten Ortskern. Hier kommt Wasser aus einem Baum! Auch sonst zeigt das Dorf ganz normales türkisches Landleben und ist weitgehend unberührt vom Tourismus, wenn man mal davon absieht, dass viele neue Familien zugezogen sind, die in den Hotels und Geschäften arbeiten. Jeden Donnerstag ist Markt hinter der Schule, direkt am Flussufer. Hierher verirren sich nur wenige Touristen und so sind die Preise noch weitgehend normal. Die Dorfbevölkerung kauft praktisch alles, was sie benötigt auf dem Markt. Außerdem gibt es aber auch alle paar hundert Meter einen Market, für die Dinge des täglichen Bedarfs.

Die Grenze zu Kemer bildet der Fluss, der im Winter binnen Stunden zu einem reißenden Strom werden kann.





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KIRIS

Der Stadtteil Kiris liegt jenseits des Berges mit der großen Fahne, die man fast überall von Kemer aus sieht. Früher war das im wesentlich eine Feuerwachstelle, um rechtzeitig vor Waldbränden warnen zu können. Heute stehen hier Antennen für Telefon und Fernsehen. Man kann den Atatürk Boulevard in Kemer immer weiter gehen (besser fahren) und kommt auf einer gut ausgebauten Straße etwa auf halber Höhe über den Berg und weiter nach Kiris. Radfahrer haben bei den Steigungen schon Probleme. Die Straße endet am Fluss, der Kiris von Camyuva trennt. Die Hauptzufahrt nach Kiris geht über die Küstenstraße und dann vor dem Fluss links ab. 

 Der Fluss trocknet im Sommer vollständig aus, dann fährt man über eine trockene Furt durch das Flussbett von Kemer nach Camyuva.   

Der Tourismus begann in Kiris als 1990 das Hotel Kiris World in der malerischen Nachbarbucht von Kemer eröffnet wurde. Heute gehört dieses Hotel wie ein Dutzend andere in der Provinz Antalya zur JOY Gruppe. Am Strand von Kiris standen 1990 ansonsten nur Pinien, dahinter Gewächshäuser und Orangenhaine mit vereinzelten Häusern. Heute stehen am Strand von Kiris eine Reihe großer 4 und 5 Sterne Hotels. Weitere Hotels und Ladenkomplexe befinden sich auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite. 

Einige hundert Meter vom Strand entfernt wurden die Orangenhaine abgeholzt und Ferienhäuser für Touristen gebaut. Viele Türken leisten sich so ein Feriendomizil, in dem die ganze nähere und weitere Verwandtschaft den Sommer verbringen kann. 

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CAMYUVA

Direkt südlich von Kemer liegt die Kleinstadt Camyuva (sprich Tschamjuva), vom Stadtteil Kiris durch den Fluss getrennt. Es bietet sich von hier ein außergewöhnlich schöner Blick auf 2575 m hohen Tahtaliberg (Olympos)   Auf dem großen Markt am Ortseingang zu Camyuva wurde seit Frühjahr 2006 der Textilien verkauf untersagt. Jetzt gibt es dort jeweils mittwochs frisches Obst und Gemüse, Gewürze, Haushaltswaren und was man sonst so für den täglichen Bedarf braucht.Ca 1km die Straße hinunter gib es einen sehr schönen öffentlichen Strand.

 In den Wintermonaten reicht die Brandung bei Sturm bis fast an die Straße und das Meer nagt regelmäßig an allem, was im Frühjahr an der Küste gebaut wurde. Erst wird es unterspült und irgendwann kippt es dann ab und landet in den Fluten. Im nächsten Frühjahr wird dann Sand und Kies aufgeschüttet und alles wieder aufgebaut. 

Zur Verschönerung des Ortseinganges wurde der Atatürk-Park neu gestaltet. Neben einer Atatürk Statue sollen riesige Apfelsinen aus Beton auch an die Orangenhaine erinnern, die früher hier überall standen.

Direkt neben Camyuva liegt die antike lykische Hafenstadt Phaselis. Die Ruinen der Aquädukte, Bäder, des Theaters und der Straßen sind sehenswert. Die alten Hafenmauern kann man beim Schwimmen im klaren Wasser entdecken. Auf der Südseite liegt die antike Stadt Olympos, welche man auf dem Land oder Seeweg erreichen kann. Markant ist hier der angenehme Duft der Oleander- und Lorbeersträucher, die hier überall wachsen. Ein Tempeltor, ein antikes Bad mit Mosaiken und ein römisches Theater sind hier sehenswert.

Weiter im Norden, in Yanartas kann man das berühmte ewige Feuer entdecken. Bellerophon, der hier auf seinem geflügelten Pferd Pegasus den feuerspeienden Drachen Chimera tötete, dessen feuriger Atem immer noch aus der Erde sprüht. Doch in Wirklichkeit brennt hier aus der Erde strömendes Gas. Besonders am Abend ein eindrucksvoller Anblick. Hierbei sollte man aber eine Taschenlampe nicht vergessen, da der Abstieg auf dem knapp 700m langen unbeleuchteten Bergpfad in der Dunkelheit sehr gefährlich ist.


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TEKIROVA

Tekirova hat seit dem Jahr 2005 eine echte Attraktion zu bieten, die sich hinter dem Namen "EKO-Park" verbirgt. Nicht etwa das Eisenhütten-Kombinat-Ost, sondern ein wunderschöner botanischer Garten mit einer Reptilien farm. Hier kann man einheimische Heil- und Nutzpflanzen sowie unzählige Schlangen und andere Reptilien in ihrer natürlichen Umgebung sehen und auch fotografieren.

 

Wer aus Richtung Kemer mit dem Dolmus zum Ego - Park in Tekirova fahren möchte, sollte kurz vor dem Ort aussteigen, etwa 300 m hinter der Petrol-Ofisi Tankstelle auf der linken Fahrbahnseite. Dann die Hauptstraße überqueren, in eine Art Hohlweg einbiegen, vorbei an einer kleinen Pension (Phaselis) und sich nach etwa 100m nach links wenden. Dieser Weg führt dann direkt zum Eko -Park. Von der Hauptstraße sind das etwa 10 Min zu Fuß.


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GÖYNÜK

Der eigentliche Ort Göynük liegt zwischen der Hauptstraße Antalya-Kemer und den Bergen. Göynük hat sich inzwischen zur Kleinstadt entwickelt, mit eigener Stadtverwaltung und einem sehr engagierten Bürgermeister. Um dem Ruf einer Stadt gerecht zu werden, wurden in den letzten Monaten neue breite Straßen angelegt und mit Betonsteinen gepflastert. Der Eingangsbereich war lange Zeit eine Großbaustelle, doch nun lässt sich langsam erkennen, was hier entsteht: Göynük hat ein Stadttor bekommen! Sogar für die Torwächter ist Platz vorgesehen. Und damit auch jeder weiß, wo er ist, steht in großen glänzenden Lettern GÖYNÜK über den Torbögen.

 

Links vom Stadttor ist direkt neben der Hauptstraße ein Teegarten mit kleinen schattigen Pavillons, Blumenbeeten und Wasserspielen entstanden. Hier kann man in Zukunft sitzen, Tee trinken, Palavern und dem vorbeirauschenden Verkehr zusehen. Natürlich durfte auch ein Uhrenturm nicht fehlen, der durch die Ecke einer sehr modernen Dachkonstruktion himmelwärts ragt. Zumindest wird niemand diesen schlanken Turm für einen Kirchturm halten. Rechts vom Stadttor entsteht ein in sich verschlungenes Gebilde, welches jetzt im Bau noch der Momentaufnahme eines Mikadospiels gleicht.

 

Neben dem Afra Supermarkt findet man, rund um einen liebevoll gestalteten und aufwendig bepflanzten Platz, der in der Mitte wieder Wasserspiele und Ruhezonen aufweist, ein neues Einkaufszentrum. Hier kann man sich dann vom Shopping-Stress erholen! Noch sind die Geschäfte leer, aber sie werden in den nächsten Wochen und Monaten bestimmt alle bezogen werden.

 

Hinter dem Stadttor geht eine breite vierspurige Straße etwa 200m weiter und man kommt an einen großen Kreisverkehr. Hier zweigt nach links eine weitere breite vierspurige Straße ab. Auf dieser Straße findet jetzt immer freitags der Göynük-Markt (Textilien etc.) statt. Diese Anbietermeile wurde speziell für die kauflustigen Touristen eingerichtet. Da es in Kemer und Camyuva keine solchen Märkte mehr gibt, ist der Andrang in der Saison recht groß. Den eigentlichen Markt mit Obst, Gemüse und Haushaltswaren findet man in den Nebenstraßen 50m weiter rechts von der Hauptstraße gelegen. Hierher verirren sich nur noch wenige Touristen. Doch gerade der Bummel durch die Straßen und Gassen abseits der neuen Hauptstraßen lohnt sich für diejenigen, die etwas "normale" Türkei kennen lernen und nicht nur auf den für Touristen angelegten Promenaden wandeln wollen.


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BELDIBI

Obwohl der Ort Beldibi eigentlich vollständig dem Massentourismus anheim gefallen ist, gibt es doch noch einige versteckte idyllische Oasen und sogar leere Strände mitten in der Hochsaison. Man muss nur ein paar hundert Meter weggehen von den großen Hotels.

Schon die Steinzeitmenschen wussten, dass Beldibi ein besonderer Ort ist, an dem es sich gut leben lässt. In den steilen Berghängen gab es Höhlen, die Schutz vor den Unbilden des Wetters boten und durch ihre Lage wohl auch leicht zu verteidigen waren. Die letzten Reste solch einer Höhle kann man noch an der Außenwand des "Camdag Tüneli" finden. Das ist der erste der beiden Tunnels auf der Strecke Kemer-Antalya, gleich hinter der letzten Zufahrt nach Beldibi. 

Zu Fuß geht man direkt hinter der Betonabsperrung der Straße entlang bis fast zum Tunneleingang und dann ein paar Meter hinunter bis man an eine Art Zaunkäfig gelangt. Zu sehen gibt es allerdings kaum noch etwas, nur eine Feld wand mit etwas Graffiti drauf, wenn man es nicht weiß, kommt man nicht auf die Idee, dass diese Felszeichnungen die letzten sichtbaren Spuren von Bewohnern sind, die vor bis zu 50.000 Jahren hier in einer Höhle am Meer gelebt haben. Die Höhle ist inzwischen eingestürzt, Wind und Wetter werden bald auch den letzten Rest verschwinden lassen. Laut einer Tafel am Zaun wurden in der Höhle (damals war anscheinend noch mehr vorhanden) von 1960-66 Ausgrabungen gemacht und sechs verschiedene Schichten menschlicher Besiedlung gefunden. Unterhalb der Höhle liegt ein fast menschenleerer Strandabschnitt mit feinem Sand an der Bergseite und dem üblichen Kies direkt am Meer. Einige große, ins Meer gestürzte Felsbrocken bieten eine malerische Kulisse zum Sonnenbaden.

 




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